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Jean Muller ist 1979 in
Luxemburg geboren. Im Alter von 6 Jahren erhält er ersten
Klavierunterricht von Marie-José Hengesch im Konservatorium der Stadt
Luxemburg. Bereits ein Jahr später wird ihm die Uraufführung eines
Werkes von Alexander Mullenbach anvertraut. Den entscheidenden Impuls
sein Leben der Musik zu widmen gibt 1995 ein, wegen ausgezeichneter
Studienergebnisse gewährtes, Auslandssemester an der staatlichen
Musikakademie Riga in der Klasse von Teofíls Bikís. Danach studiert er
in Brüssel, Paris und München bei Evgeni Moguilevski, Eugen Indjic,
Gerhard Oppitz und Michael Schäfer. Neben seinen Studien spielt
hauptsächlich sein Vater und Mentor Gary Muller, Professor für Klavier
am Konservatorium Luxemburg, eine entscheidende Rolle in seiner
musikalischen Entwicklung. Weitere Anregungen erhält er u.a. von Anne Queffélec, Leon Fleischer, Janos Starker, Fou Ts'ong.
Seit 1994 werden Jean Muller zahlreiche Auszeichnungen verliehen.
Besonders hervorzuheben sind die ersten Preise beim Wettbewerb in
Arcachon, beim „Concours Jean Françaix“ sowie beim renommierten
„Concours Poulenc“ in Limoges. Jean Muller ist außerdem Preisträger der,
von der European Broadcast Union (EBU) im Auftrag der UNESCO
organisierten, „Tribune Internationale des Jeunes Interprètes“ (TIJI).
Nach mehreren erfolgreichen Auftritten bei Staatsbesuchen wird er 2007
von Seiner Königlichen Hoheit Großherzog Henri von Luxemburg zum Ritter
des zivilen und militärischen Verdienstordens Adolph von Nassau ernannt.
Jean Muller tritt in großen Konzerthäusern auf (z.B.: Megaron Athen, Forbidden
City Concert Hall Beijing, Philharmonie Luxemburg, Kultur- und
Kongresszentrum Luzern, Arsenal Metz, Philharmonie München, Salle Cortot
Paris, Liederhalle Stuttgart) und gastiert häufig bei internationalen
Festivals (Festival Echternach, Festival A*Devantgarde München, Festival
de Saintes, KotorArt, Incontri pianistica di Cosenza, PianoTexas).
Als Solist ist er mit den Münchner Symphonikern, dem Bayerischen
Staatsorchester, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, den
Solistes Européens Luxembourg, usw. unter der Leitung von namhaften
Dirigenten zu hören (Frédéric Chaslin, Jack-Martin Händler, Zubin Mehta,
Bramwell Tovey…).
In zahlreichen Rezensionen wird immer wieder hervorgehoben wie Jean
Muller es versteht seine eminente Technik in den Dienst streng
durchdachter und doch unmittelbar emotionaler Interpretationen zu
stellen. Der berühmte Pianist Jean-Claude Pennetier, Präsident der Jury
beim „Concours Poulenc“ hat es so formuliert: „Alles ist da: die
Finger, der Kopf, das Herz!“ Auch die Diskographie von Jean Muller,
bei JCH-Productions, Turtle Records und Polymnie
erschienen, wurde begeistert von der Fachpresse aufgenommen:
Excellentia- und Supersonic-Award von pizzicato.lu,
Coup de cœur von Piano Magazine, arte.tv CD-Tipp.
Ein Höhepunkt seiner Karriere bildet die kürzlich zu Ende geführte, von
Publikum und Kritik gleichermaßen gefeierte, Gesamtaufführung von
Beethovens 32 Klaviersonaten im Ettelbrucker Cape (Luxemburg). Nächste
Saison ist Jean Muller im Rahmen des Zyklus CAMERATA - organisiert von
den Solistes Européens in Kooperation mit den Soirées de Luxembourg - „artist in
residence“ in der Philharmonie Luxemburg.
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